Meeresströmungen

Wichtige Meeresströmungen auf der Nord- und Südhalbkugel

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Wie entstehen die Meeresströmungen auf der Erdkugel?

Die Meeresströmungen werden in erster Linie von der unterschiedlich starken Sonneneinstrahlung an verschiedenen Orten angetrieben. Bekannt ist dieses Phänomen unter dem Begriff „thermohaline Zirkulation“ und beschreibt den Zusammenhang von Temperatur und Salzgehalt der Meere.

Die Sonneneinstrahlung verändert die Wassertemperatur, aber kann zum Beispiel auch zu Verdunstung von Wasser und zum Schmelzen von Eis führen, was den Salzgehalt des Wassers verändern kann. Die Temperatur und der Salzgehalt im Wasser verändern nämlich die Dichte der Wassermassen, was diese wiederum in Bewegung setzt.

Obwohl die Temperatur und der Salzgehalt die größten Einflussfaktoren auf Wasserbewegungen sind, gibt es noch viele andere Dinge, die die Bewegung von Wassermassen beeinflussen können:

 --> Die Meeresströmungen im Film erklärt

Welche Folgen haben die Meeresströmungen?

Die Meeresströmungen sorgen in den Ozeanen für einen stetigen Austausch des Wassers, leiten Fischschwärme und können nicht zuletzt auch das örtliche Klima beeinflussen. So sorgt der Golfstrom im nördlichen Atlantik unter anderem dafür, dass auf den britischen Inseln ein relativ ausgeglichenes Klima herrscht, obwohl sie recht weit nördlich liegen.

 

Georg von Neumayer und die Erforschung der Meeresströmungen

Durch seine Versuche mit vielen Flaschenpostsendungen konnte Georg von Neumayer bereits Ende des 19. Jhdt. wichtige Berechnungen der Meeresströmungen vornehmen.

Diese Präsentation erklärt die Zusammenhänge: --> [Link]

Experimente zu den Meeresströmungen