Berufs-Informations-Messe an der Neumayerschule zieht über 400 Teilnehmer an

Zum nunmehr 4. Mal veranstaltete die Georg-von-Neumayer-Schule in den eigenen Räumlichkeiten eine Berufs-Informations-Messe für die Schüler und Eltern ab der 7. Klassenstufe. Insgesamt 33 Betriebe und Institutionen präsentierten am Abend des 19.04.2018 in drei jeweils 25-minütigen Workshops ihre Ausbildungsmöglichkeiten und standen auch bei den zahlreichen Fragen gerne Rede und Antwort. Über eine lange Vorlaufzeit hatte Konrektorin Sophia Herrmann die Veranstaltung sehr detailliert geplant und organisiert. Der Erfolg, der mit über 400 Teilnehmern überaus gut besuchten Messe, gab ihr Recht, fiel das Fazit aller Beteiligten doch rundum positiv aus. So mancher Jugendliche nutzte die Gelegenheit um am Abend direkt Kontakte, für das nächste Praktikum zu knüpfen oder eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz anzubahnen. Die Betriebe lobten insbesondere die konzentrierte Arbeitsatmosphäre und gute Vorbereitung der Jugendlichen. Sophia Herrmann führt die auch auf die intensive Vorarbeit der Lehrkräfte in den Wahlpflichtfächern zurück. So war es für die Pädagogen auch selbstverständlich, die Jugendlichen bei der Messe aktiv zu begleiten. Schulleiter Jörg Oeynhausen dankte, beim abschließenden Austausch mit den Betrieben Frau Herrmann, aber auch allen anderen Beteiligten für die richtungweisende und immer wieder gute Zusammenarbeit.

FranceMobil zu Gast in der Neumayer Schule

Am 13.03.18 hatte die Georg von Neumayer Schule Besuch aus Frankreich. Marion Kieber, die seit September mit dem FranceMobil durch Rheinland-Pfalz und das Saarland tourt, besuchte die Realschule plus an diesem Tag. Die Französischkurse der sechsten und siebten Klassen hatten die einzigartige Chance, die französische Sprache einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen und mit einer Muttersprachlerin in Kontakt zu kommen. Marion Kieber hatte unter Anderem französische Musik im Gepäck und erklärte den Schülerinnen und Schülern, wie sich Jugendliche in unserem Nachbarland gerade mit dem Wort „Wesh“ begrüßen. „Es war richtig cool, dass wir franzsösichen Rap gehört und Frau Kieber verstanden haben, obwohl sie nur Französisch mit uns gesprochen hat“, fassten Alicia und Celina aus dem Französischkurs der siebten Klasse den FranceMobil Besuch zusammen. 

Neumayerschule überzeugt auch in Mainz

Zum Abschluss der Woche der Realschule plus hatte das Bildungsministerium die beteiligten Schulen am 2. März nach Mainz zur offiziellen Pressekonferenz eingeladen. Die Georg-von-Neumayer-Schule aus Kirchheimbolanden war dort sogar mehrfach vertreten. Bereits beim Schulbesuch hatte das Catering-Projekt der Schule offenbar einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen, dass das Ministerium die schmackhaften Köstlichkeiten, welche die federführenden Lehrerin Silke Klemme-Schlink und ihr Schülerteam anboten, auch in diesem Rahmen nicht vorenthalten wollte. Doch auch auf dem Podium war die Schule vertreten. Die ehemalige Schülern Melanie Steitz, heute Auszubildende zur Elektronikerin bei der Firma Adient in Rockenhausen, berichtete in einem eindrucksvollen Statement, wie ihr die Schule bei ihrem Weg in den Beruf nachhaltig geholfen hat. Auch Staatsministerin Dr. Stefanie Hubig hob, sehr angetan von den Eindrücken ihrer Schulbesuche, die Berufsorientierung als eine der großen Stärken der Realschule plus hervor. Die Schulart hat jedoch noch weitaus mehr zu bieten. Dies wurde in weiteren Beiträgen deutlich: Eine klare, am Kind orientierte pädagogische Ausrichtung, vielgestaltige Wahlpflichtfächer, Förderung im MINT-Bereich oder die Fachoberschule sind nur einige der besonderen Profilmerkmale. In Kirchheimbolanden kommt noch die hohe Identifikation zwischen der Schulgemeinschaft und dem Umfeld in Stadt, Verbandsgemeinde und Landkreis hinzu, welche die Neumayerschule zu einem lebendigen und sympathischen Lern- und Lebensort machen. Die Analyse der individuellen Stärken und Schwächen mündet bereits in der Orientierungsstufe in breit angelegte Förderkonzepte, die am Ende der Schullaufbahn in einen gelingenden Übergang in die Berufswelt sicherstellen und auch andere Bildungswege offenlassen. Wie praxisorientiert Unterricht heute sein kann, das konnte man bei der Pressekonferenz in Mainz wahrhaft schmecken.

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