Neumayerschule überzeugt auch in Mainz

Zum Abschluss der Woche der Realschule plus hatte das Bildungsministerium die beteiligten Schulen am 2. März nach Mainz zur offiziellen Pressekonferenz eingeladen. Die Georg-von-Neumayer-Schule aus Kirchheimbolanden war dort sogar mehrfach vertreten. Bereits beim Schulbesuch hatte das Catering-Projekt der Schule offenbar einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen, dass das Ministerium die schmackhaften Köstlichkeiten, welche die federführenden Lehrerin Silke Klemme-Schlink und ihr Schülerteam anboten, auch in diesem Rahmen nicht vorenthalten wollte. Doch auch auf dem Podium war die Schule vertreten. Die ehemalige Schülern Melanie Steitz, heute Auszubildende zur Elektronikerin bei der Firma Adient in Rockenhausen, berichtete in einem eindrucksvollen Statement, wie ihr die Schule bei ihrem Weg in den Beruf nachhaltig geholfen hat. Auch Staatsministerin Dr. Stefanie Hubig hob, sehr angetan von den Eindrücken ihrer Schulbesuche, die Berufsorientierung als eine der großen Stärken der Realschule plus hervor. Die Schulart hat jedoch noch weitaus mehr zu bieten. Dies wurde in weiteren Beiträgen deutlich: Eine klare, am Kind orientierte pädagogische Ausrichtung, vielgestaltige Wahlpflichtfächer, Förderung im MINT-Bereich oder die Fachoberschule sind nur einige der besonderen Profilmerkmale. In Kirchheimbolanden kommt noch die hohe Identifikation zwischen der Schulgemeinschaft und dem Umfeld in Stadt, Verbandsgemeinde und Landkreis hinzu, welche die Neumayerschule zu einem lebendigen und sympathischen Lern- und Lebensort machen. Die Analyse der individuellen Stärken und Schwächen mündet bereits in der Orientierungsstufe in breit angelegte Förderkonzepte, die am Ende der Schullaufbahn in einen gelingenden Übergang in die Berufswelt sicherstellen und auch andere Bildungswege offenlassen. Wie praxisorientiert Unterricht heute sein kann, das konnte man bei der Pressekonferenz in Mainz wahrhaft schmecken.

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